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emis.ki.server - Zentrale KI-Schnittstelle für emis

Produktinformationen "emis.ki.server - Zentrale KI-Schnittstelle für emis"

Der emis.ki.server ist die zentrale Schnittstelle zwischen emis-Modulen mit KI-Funktionen und verschiedenen KI-Anbietern.
Über den Server können je nach Konfiguration externe KI-Provider wie OpenAI oder Anthropic (Claude) sowie lokale KI-Systeme, z. B. ein eigener Ollama-Server, angebunden werden.

Damit kann je Anwendungsfall entschieden werden, ob eine besonders leistungsfähige KI aus dem Internet oder eine lokal betriebene KI im eigenen Haus verwendet werden soll.
Externe Provider benötigen in der Regel einen eigenen API-Key des Kunden; dadurch können zusätzliche nutzungsabhängige Gebühren beim jeweiligen Anbieter entstehen.

Für die dafür vorgesehenen textbasierten KI-Anfragen enthält die Lösung eine vorgeschaltete lokale Datenschutzprüfung mit Pseudonymisierung.
Erkannte personenbezogene und sensible Angaben werden vor der Übermittlung an externe KI-Anbieter durch neutrale Platzhalter ersetzt.
Die Zuordnung zu den Originalwerten verbleibt auf dem lokalen EMIS KI-Server.
Nach Eingang der KI-Antwort werden die Platzhalter lokal wieder durch die ursprünglichen Angaben ersetzt.

Ist die lokale Datenschutzprüfung nicht verfügbar oder wurden die Platzhalter durch den KI-Anbieter verändert, wird die Verarbeitung abgebrochen.

Die beschriebene Pseudonymisierung steht nicht für alle KI-Funktionen zur Verfügung. Bei der Nutzung externer Anbieter für Sprache-zu-Text, Text-zu-Sprache oder Dokumentanalyse werden die für die Verarbeitung erforderlichen Audioaufnahmen, Texte, PDF-Dokumente oder Dokumentbilder an den ausgewählten Anbieter übertragen. Diese Inhalte durchlaufen derzeit keine vorherige Pseudonymisierung. Bei der Dokumentanalyse kann alternativ ein geeignetes lokales Ollama-Vision-Modell eingesetzt werden, sodass die Verarbeitung innerhalb der kundeneigenen Infrastruktur erfolgt. Die Pseudonymisierung ist eine technische Schutzmaßnahme, ersetzt jedoch nicht die datenschutzrechtliche Prüfung und Freigabe des jeweiligen Anwendungsfalls.

Der Kunde bleibt für die Zulässigkeit der Verarbeitung und die Auswahl des KI-Anbieters verantwortlich. Der emis.ki.server bildet die zentrale und erweiterbare technische Grundlage für bestehende und zukünftige KI-gestützte emis-Funktionen, beispielsweise Textverbesserung, Übersetzung, Spracheingabe, Dokumentanalyse, Provider-Auswahl und KI-gestützte Auswertungen. Darüber hinaus dient er als Basis für weitere künftig verfügbare KI-Anwendungen sowie für kundenspezifische KI-Entwicklungen im emis-Umfeld. Diese Erweiterungen werden zentral über den emis.ki.server an die jeweiligen lokalen oder externen KI-Systeme angebunden und setzen dessen Betrieb und Lizenzierung voraus.

Wichtiger Hinweis:
Einige KI-Anbieter geben für ihre kostenpflichtigen API-Dienste an, übermittelte Kundendaten nicht standardmäßig zum Training ihrer KI-Modelle zu verwenden. Maßgeblich sind jedoch ausschließlich die jeweils aktuellen Vertragsbedingungen, Datenschutzbestimmungen und Auftragsverarbeitungsvereinbarungen des ausgewählten Anbieters.
- KI-Ergebnisse sind Vorschläge und müssen fachlich geprüft werden.
- Der Kunde ist für die Auswahl und Freigabe des externen KI-Providers verantwortlich.
- API-Keys müssen kundenseitig bereitgestellt und sicher verwaltet werden.
- Lokale KI benötigt geeignete Server-/GPU-Hardware.
- Die Verarbeitung personenbezogener Daten über externe KI-Dienste muss für den jeweiligen Anwendungsfall durch den Datenschutzverantwortlichen des Kunden freigegeben sein. Soweit die jeweilige Funktion die lokale Datenschutzprüfung und Pseudonymisierung unterstützt, muss diese verwendet werden.

Das Komplettpaket umfasst:
- Lizenz für den emis.ki.server zur Nutzung mit einer emis-Datenbank
- Installation und Konfiguration des emis.ki.servers auf dem Server des Kunden
- Anbindung und Konfiguration von bis zu zwei externen KI-Providern, beispielsweise OpenAI und Anthropic (Claude)
- Einrichtung eines lokalen Ollama-Servers einschließlich eines abgestimmten KI-Modells
- Einrichtung der lokalen Datenschutzprüfung und Pseudonymisierung
- Funktionstest der Provider und KI-Schnittstellen
- Schulung und Einweisung der Administratoren per Fernwartung, maximal zwei Stunden
- Technische Einweisung in die Datenschutzfunktionen, die verantwortungsvolle KI-Nutzung und den Umgang mit personenbezogenen Daten.
Die Einweisung stellt keine rechtliche Datenschutzberatung dar.

Nicht im Paketpreis enthalten:
- Gebühren der externen KI-Provider
- Server-, GPU- oder sonstige Hardware
- Betriebssystem- und Drittanbieter-Lizenzen
- außergewöhnliche kundenspezifische Anpassungen
- Vor-Ort-Kosten wie Anfahrt und Übernachtung
- Einrichtung weiterer Standorte oder zusätzlicher Ollama-Server
- laufende Administration und Überwachung des lokalen Ollama-Servers
- Updates und Wartung des Serverbetriebssystems
- Beschaffung, Installation und Lizenzierung zusätzlicher KI-Modelle
- Datenschutzberatung oder rechtliche Prüfung
- Auftragsverarbeitungsverträge mit externen KI-Anbietern

+79 € monatlich im Wartungsvertrag

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